Sarah Koba

Sarah Koba

PRESSE

Europameisterschaft St. Wendel (18.05.08)


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Oetztaler Bike Festival (11.05.08)


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Bike Festival Riva del Garda (03.05.08)


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WC Offenburg (27.04.08)


>> WC Offenburg.pdf

SPC Muttenz (13.04.08)


>> SPC Muttenz.pdf

http://www.jetzt-online.ch

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http://www.bike2b.com/208-Aktuelles_Interviews-.htm

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W & O 07.04.08

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>> 20080407.pdf

W & O 19.03.08

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>> 20080319.pdf

W & O 10.03.08

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>> 20080310.pdf

W & O 08.02.08

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>> 20080208(2).pdf

W & O 27.11.07

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>> 20071127a.pdf

Sonntagsblick vom 29.07.07


>> Blick.pdf

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>> Blick1.pdf

W&O; Dienstag, 22. Mai 2007; Seite 27


>> Im Finale die Schnellste (Artikel als PDF downloaden)

W&O; Montag, 21. Mai 2007; Titelseite


>> Bronze fuer Sarah Koba (Artikel als PDF downloaden)

W&O; Freitag, 18. Mai 2007; Seite 22


>> Sarah Koba: "Ich bleibe optimistisch" (Artikel als PDF downloaden)

W&O; Montag, 2. April 2007; Seite 19


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Auf hartem Weg zum Erfolg

RIDE Ausgabe 2007/1 -- Text: Anita Hintermann Fotos: Oliver Rust, Alex Buschor

Die 22-jährige Sarah Koba schwört auf die Tipps und das Material ihres Vaters Jan Koba. Mit Erfolg: Als U23-Schweizer- und Europameisterin und dem dritten Platz an den Weltmeisterschaften kann Sarah Koba auf eine erfolgreiche Saison zurück blicken.

«Wenn ich im Winter bereits um fünf Uhr morgens die Tourenskis anschnalle, könnte ich beim Mittagessen auf dem Gipfel vor Glück weinen. Dieses überwältigende Gefühl würde ich gegen keinen Partygang bis tief in die Nacht eintauschen wollen», schwärmt Sarah Koba. Und man glaubt ihr, denn ihre braunen Augen strahlen, wenn sie erzählt. Ihre Begeisterung schwappt auf den Zuhörer über, man möchte am liebsten gleich selbst mitgehen. Ihr fehle nichts. Während der Saison stünden die Rennen und das Training im Vordergrund. Da bleibt keine Zeit, um ans Weggehen mit Freunden zu denken. Wenn im Herbst die Saison vorbei ist, kann es allerdings vorkommen, dass sie sich einsam fühlt: «Dann merkst du, wie schwierig es ist, den Freundeskreis zu pflegen.» Auch eine Partnerschaft ist schwierig zu pflegen und deswegen konzentriert sich Sarah vorerst aufs Biken.

DAS FAMILIENUNTERNEHMEN
Die trainingsfreie Zeit im Herbst geniesst die 22-Jährige mit der Familie. Der gemeinsame Urlaub – meistens fliegen Kobas zum Windsurfen in wärmere Gefilde – ist für die ganze Familie sehr wichtig. Denn während des Sommers steht Vater Jan von morgens früh bis abends spät in der Werkstatt des eigenen Fahrradgeschäfts. Auch Mama Anita investiert neben der Haushaltsführung viel Zeit in das Geschäft. Dennoch ist es für Sarah keine
Kaffeefahrt, wenn sie mit ihrer Mutter biken geht: «Sie ist extrem fit.» Sarah dagegen war nicht immer sportbegeistert, als Kind sogar ziemlich faul: «Bewegung fand ich zu anstrengend. » Mit dem Velo seien sie ab und zu zwanzig Kilometer zur Grossmutter gefahren. Das war jedoch alles. Dennoch entschloss sie sich mit zwölf Jahren, ihr erstes Bikerennen zu fahren. Vater Koba, der selbst während 16 Jahren Radrennsport ausübte, war dagegen. Auf keinen Fall würde er jedes Wochenende opfern, um mit der Tochter von Wettkampf zu Wettkampf zu fahren. Jahrzehnte lang musste er das für sich selbst tun. Sarah schmunzelt beim Erzählen – bereits am zweiten Rennwochenende stand er an der Strecke und wich seither nicht von ihrer Seite. In bester Erinnerung hat Sarah Koba ihre erste Rennerfahrung auf dem Rundkurs von Wynigen allerdings nicht: Eine Gehirnerschütterung stoppte sie bereits vor dem Beenden der ersten Runde. «Technisch war ich grottenschlecht.» Trotzdem sass sie eine
Woche später bereits wieder auf dem Mountainbike. Die Grundfitness war vorhanden, genetisch vorbestimmt. Alles andere war Kopfsache. Im Spass stellte ihr Vater Koba bei einem Sieg im damaligen Strom-Cup ein Titan-Bike in Aussicht. Das war Motivation genug für Sarah, kostet denn so ein Titan- Mountainbike über 6000 Franken. In ihrer ersten Saison gewann sie drei Strom-Cup Rennen, wurde Zweite in der Gesamtwertung und bekam das versprochene Edelbike.

BERUF, SCHULE UND SPORT
Aus dem gelegentlichen Biken wurde Training, aus dem Vater der Trainer. Jan Koba kennt seine Tochter besser als sie sich selbst: «Er weiss immer, was ich brauche. Bevor ich es weiss.» Sie dankt es ihm mit Zuverlässigkeit und Konsequenz. Wenn es auf dem Trainingsplan heisst, fünf Stunden zu trainieren, sitzt sie keine Sekunde weniger lang auf ihrem Bike. Diese eiserne Disziplin ist ihr Weg zum Erfolg. Auch das war nicht immer so: Als sie mit 16 Jahren die kaufmännische Lehre bei einem Transportunternehmen begann, bedeutete das, Beruf, Schule und Spitzensport unter einen Hut zu bringen. Hundert Prozent in jedem der Bereiche zu geben. Daran schien die Ehrgeizige zu zerbrechen, Krankheiten und Unwohlsein waren in regelmässigen Abständen die Folge. «Meine Resultate brachen ein.Ohne meine Eltern würde ich heute nicht mehr biken.» Jan Koba nahm sich Zeit, ging mit seiner Tochter auf lockere Ausfahrten. Kein Training,kein Zwang – einfach nur Genuss und schöne Erlebnisse. «Er schenkte mir die Freude wieder, zeigte mir tolle Singletrails. Er gab mir die Hoffnung, dass sich die Resultate schon wieder einstellen würden. Trotzdem kam nie das Gefühl auf, die Leistungen stünden im Vordergrund.» Nicht selbstverständlich, denn der gebürtige Slowake lernte als Strassenprofi die legendär harten Trainingsmethoden des Ostens am eigenen Leib kennen.

ERNÄHRUNGSUMSTELLUNG ODER MAGERSUCHT?
Die Krankheiten und der Stress der Lehre veranlassten Sarah Koba, besser auf die Gesundheit zu achten. Auf Rat ihres Vaters ging sie in die Ernährungsberatung zu Christof Mannhart von der Sportschule Magglingen. Seither hat sie ihre Ernährung umgestellt. Vollwertig und gesund: «Ich esse während der Saison nur noch Vollkornprodukte und viel Honig.» Da ihr Süssigkeiten sowieso nicht zusagen, fällt ihr das nicht schwer. Dass sie dadurch Gewicht verloren hat und sich deutlich sichtbar an der untersten Gewichtslimite bewegt, führte in der Rennszene zu Spekulationen. Magersüchtig sei die aufgestellte Rheintalerin. Sarah Koba verneint. Sie würde sich lediglich bewusst ernähren und dabei mit dem harten Training sowie den Rennen während der Saison automatisch an Gewicht verlieren. Um in den Wintermonaten wieder Substanz aufzubauen, betreibt sie regelmässig Krafttraining. Das beugt einerseits ihren Rückenproblemen vor und stärkt die Rumpfmuskulatur. Wie sich die Umstellung der Ernährung und das Krafttraining auswirken, zeigt sich spätestens in Peking. Denn die Olympischen Spiele von 2008 und 2012 sind die grossen Ziele.

Höhenflüge im Mountainbike

DHL inside Ausgabe Nr. 14 / Seite 6 -- Text: Georges Mark & Ramon Küng

Vetsch-Mitarbeiterin Sarah Koba auf Erfolgskurs

Sarah Koba trat im August 2000 ihre kaufmännische Lehre bei VETSCH AG in Buchs/SG an und schloss diese im 2003 erfolgreich ab. Seit dem Lehrabschluss arbeitet Sarah in einem Teilzeitpensum in der Abteilung Westeuropa, wo sie als vielseitige Mitarbeiterin sehr geschätzt wird.

Schon in früheren Jahren spürte Sarah ihre grosse Begeisterung für den Radsport. Aufgrund Ihrer feinen Statur entschied sie sich für den Mountainbike –Sport und spielt vor allem im steilen Gelände ihre Stärken aus.

Sarah, im vergangenen Jahr hast Du mehrere herausragende Ergebnisse erzielt. Welches ist Dir als spezielles Highlight in Erinnerung geblieben?
Obwohl von den meisten Leuten die WM-Medaille höher eingestuft wird, war es für mich persönlich ganz klar der erste internationale Erfolg als Europameisterin in Italien.


Wie waren die Reaktionen in der Schweiz auf diese 2 Medaillen?
Besonders gefreut hat mich der offizielle Empfang der Gemeinde Buchs direkt nach meiner Rückkehr von Neuseeland in Anwesenheit des Buchser Gemeindepräsidenten Ernst Hanselmann. Auch das Medieninteresse war vor allem nach der WM sehr gross, von persönlichen Glückwünschen ganz zu schweigen.


Wie laufen die aktuellen Saisonvorbereitungen?
Nebst gezieltem Krafttraining für den Muskelaufbau, verbrachte ich viele Stunden auf den Loipen mit meinen Langlauf-Skiern. Am 23. Februar geht es für 3 Wochen in den Süden und am 1.April geht die Saison in Schaan/FL beim Swisspower-Cup bereits los. Die Vorbereitungen laufen nach Wunsch und ich freue mich sehr auf die neue Saison.


Was sind Deine Ziele?
Ziel ist “Top 15 Platzierungen” an möglichst vielen Weltcuprennen, damit ich die Vorgabe bereits im 2007 für das Olympia-Jahr fahren kann. Ausserdem natürlich auch mit dem CH-Team die 2 Quotenplätze für die Olympischen Spiele 2008 in Peking herauszufahren. Ein grosses Ziel ist natürlich auch die Teilnahme an der WM und EM 2007.


Welche CH-Fahrer sind Deine grössten Konkurrenten?
Das ist sicher die routinierte Petra Henzi, welche seit Jahren für Top 10 Ergebnisse sorgt und sicher auch Kathrin Leumann Maroussia Rusca sowie Franziska Röthlin.

Hast Du eine Lieblingsstrecke?[/i][/b]
Mein persönlicher Favorit ist die Strecke NALS im Südtirol.


Wie verbindest Du Deinen Teilzeit-Job mit dem Sport?
Ich bin in der glücklichen Lage, dass ich einen sehr grosszügigen Arbeitgeber habe, welcher mir jegliche Flexibilität ermöglicht. An dieser Stelle möchte ich mich bei den verantwortlichen Personen recht herzlich bedanken. Die Tätigkeit bei Vetsch AG gibt mir auch die nötige Distanz zum Spitzensport, was mir sehr wichtig ist.

Wir danken Dir für das Gespräch und im Namen des ganzen VETSCHTeams wünschen wir Dir alles Gute und viel Erfolg in der neuen Saison!

Sarah Koba holt sich Bronze an der U23-WM

24.08.06 -- www.w-undo.ch (Von Petra Eggenberger)

Gestern war für den Schweizer Bikesport ein glorreicher Tag. Bei der Premiere der U23-WM gewann die Buchserin Sarah Koba (22) im neuseeländischen Rotorua sogleich Bronze. Die Werdenbergerin musste sich einzig zwei überlegenen Chinesinnen geschlagen geben.


Rotorua (Neus). – Nach Gold an der U23-EM in Italien vor knapp einem Monat holte sich Sarah Koba (22) gestern Mittwoch die Bronzemedaille an der U23-WM in Neuseeland. Das Feld nach einem schlechten Start von hinten aufgerollt, hatte Koba zwar keine Chance gegen die beiden Chinesinnen Ren Chengyuan (20) und Liu Ying (19); als Dritte im Ziel angekommen, zeigte sie sich jedoch trotzdem überglücklich. «Diese Bronzemedaille ist indirekt auch eine Bestätigung für das EM-Gold, konnte ich mich doch hier in Neuseeland wiederum als beste Europäerin behaupten, was innerlich eine grosse Genugtuung darstellt», lässt Koba aus Rotorua verlauten.

Ein Traum ist in Erfüllung gegangen

«In die Top-3 an Weltmeisterschaften zu fahren, war mein Traum. Dieser ist nun in Erfüllung gegangen und das fühlt sich unheimlich gut an», fasst die sympathische Jungbikerin ihre Glücksgefühle in Worte. In der Tat wusste sie bereits in der zweiten von vier Runden die zu diesem Zeitpunkt auf Rang drei fahrende Italienerin zu überholen; letztendlich rettete Koba rund eineinhalb Minuten auf die EM-Zweite Tereza Hurlikova aus Tschechien ins Ziel. Beim abendlichen Sushi-Essen gab es für die Schweizer Delegation sogleich zwei Bronzemedaillen gebührend zu feiern; nebst Koba in der Kategorie U23 fuhr auch Nadja Roschi bei den Juniorinnen hinter Tanja Zakelj (Sln) und Julie Krasniak (Fr) auf Rang drei.

Bronze an Sarah Koba und Nadja Roschi

23.08.06 -- www.nzz.ch

Mountainbiker in Rotorua auf Erfolgsspur

An der WM der Mountainbiker in Rotorua bleibt die Schweiz auf der Erfolgsspur. Nadja Roschi bei den Juniorinnen und die Europameisterin Sarah Koba bei den U-23-Frauen gewannen die Bronzemedaille. Im erstmals ausgetragenen Rennen der U-23-Kategorie der Frauen waren die beiden stärksten Chinesinnen eine Klasse für sich.
(si) Schon nach drei Kilometern der ersten 5,9-Kilometer-Runde hatten sich die 20-jährige Ren Chengyuan und Liu Ying so weit von den Gegnerinnen abgesetzt, dass die Plätze 1 und 2 vergeben waren. Chengyuan wurde erstmals U-23-Weltmeisterin, Silber ging an Ying. In der Pressekonferenz übten sich die beiden Chinesinnen auf die Frage nach ihrer erstaunlichen Leistungsentwicklung in Bescheidenheit. Die einsilbige Antwort von Chengyuan: «Wir tun unser Bestes.»

Konkurrenz für Koba durch Lechner

Die Auseinandersetzung um die Bronzemedaille gestaltete sich ein wenig interessanter. Die Langsamstarterin Sarah Koba musste auf der ersten Runde nämlich die Konkurrenz durch Eva Lechner erdulden. Doch im zweiten langen Aufstieg holte die Athletin aus dem St. Galler Rheintal 50 Sekunden Vorsprung heraus. Damit war für die Europameisterin die Bronzemedaille sichergestellt. Auf die aufkommende EM-Zweite Tereza Hurlikova aus Tschechien blieb die Reserve immer etwa gleich gross.

Schneitters beeindruckende Aufholjagd

Auch Nathalie Schneitter war am Start schlecht weggekommen. Doch dann begann sie eine Aufholjagd, die mit dem kaum erwarteten 5. Platz endete. Hinter Tanja Zakelj und Julie Krasniak war zuvor schon Nadja Roschi im ersten Einzelrennen der Titelkämpfe Dritte geworden. Sie lag nach der ersten von drei Runden an fünfter Stelle und machte dann dank ihrer technischen Qualitäten noch zwei Positionen gut. Roschi fuhr in Tränen aufgelöst durchs Ziel. Die Kauffrau mit einem Arbeitspensum von 42 Stunden blickt auf eine aus ihrer Sicht wenig gelungene Saison zurück. Auch an der EM war es ihr nicht so gut gelaufen, wie sie sich es erhofft hatte.

«Es war ein überwältigender Moment»

08.08.06 -- www.w-und-o.ch (Petra Eggenberger)

Die Buchserin Sarah Koba war mit der Vorstellung unter die Top Fünf zu fahren an die U23-EM nach Italien aufgebrochen. Zurückgekehrt ist die 22-Jährige mit der Goldmedaille. Sie schreibt damit nicht nur regional, sondern auch national Mountainbike-Geschichte.

Mountainbike. – «Na gut, innerlich wusste ich natürlich, dass es nicht nur für die Top Fünf sondern auch für eine Medaille reichen könnte, würde alles zusammenpassen. Ich staple aber im Vorfeld eines Rennen lieber eher tief, um mich, mein Umfeld und die Öffentlichkeit nicht zu enttäuschen», kommentiert Sarah Koba im Nachhinein ihre Aussage, welche sie im Vorfeld der U23-EM getätigt hatte. Dass sie schliesslich aber mit Gold belohnt werden sollte, das hatte selbst Koba nicht vorausgesehen: «Das kam für mich unheimlich überraschend. Auf keinen Fall hatte ich das erwartet.»


«Alles passte absolut zusammen»
Doch von EM-Beginn weg hatte für die sympathische Werdenbergerin «einfach alles absolut zusammengepasst»: «Bereits auf dem Hinweg am vorletzten Donnerstag hatte ich ein gutes Gefühl. Und bei der Besichtigung des Kurses, welcher viele steile Passagen enthielt und nur selten über Wiesen führte, wurde mir bewusst, dass mir die Strecke mit ihrem Charakter entgegenkam.» Auch im Rennen selbst lief es für Koba vom Start weg rund: «Ich konnte sogleich vorne wegziehen und zusammen mit einer Tschechin die Führung verteidigen. Da sie auf der Wiese sehr stark fuhr und mir die steilen Passagen liegen, ergänzten wir uns sehr gut.» So puschte sich das Duo weiter gegenseitig voran und konnte die Führung ausbauen. «Ich merkte dann in der letzten Runde, wie die Kräfte der Tschechin nachliessen», erinnert sich Koba an den Rennverlauf, welcher sich zu ihren Gunsten wendete, «schliesslich musste sie in einer technisch schwierigen Passage gar vom Rad absteigen, worin ich natürlich meine Chance witterte.» Koba löste sich von der Junioren-Weltmeisterin von 2005 und fuhr so alleine dem Ziel entgegen. «Es war einfach ein überwältigender Moment, speziell, als mir kurz vor dem Ziel eine Schweizer Fahne entgegen gestreckt wurde», beschreibt die mehrfache Schweizermeisterin ihren Triumph. Nur ein Wehrmutstropfen sollte bleiben: «Leider konnte ich die Fahne, welche ich von einem Mann bekam, nicht halten, da sie zu schwer war. Ich musste sie kurz vor dem Ziel fallen lassen.» Dafür hatte Koba die Hände frei für den Siegjubel.


Als Europameisterin zur U23-WM
«Kaum die Ziellinie passiert, ging dann alles enorm schnell, ja fast zu schnell. Ich wurde sogleich ins Pressezelt geschleppt, von da aus direkt weiter zu einer Brücke, auf welcher ich nebst zahlreichen Ski Alpin-Siegern unterschreiben sollte und schliesslich zur Siegerehrung und Pressekonferenz», erzählt Koba rückblickend. «Unzählige Hände gratulierten mir, Kameras waren überall und hinzu kamen die überwältigenden Gefühle bei der Siegerehrung und speziell dem Abspielen der Schweizer Hymne; ja, es war alles etwas gar viel auf einmal. Speziell, weil ich nicht damit gerechnet hatte», so Koba weiter.
So richtig emotional wurde Koba laut eigener Aussage aber erst nach ihrer Rückkehr in die Heimat am Montag danach. «Am Samstag verbrachte ich noch einen Tag mit meiner Familie am Gardasee, am Sonntag wurde ich dann vom Club, meiner Familie und von zahlreichen Freunden zu Hause grossartig empfangen, so hatte ich nach einem kurzen ruhigen Moment in der Dopingkontrolle erst am Montag danach so richtig Zeit, das Ganze zu realisieren.»
Wenn sie am nächsten Montag erneut mit gepacktem Koffer abreisebereit ist und das Flugzeug in Richtung Neuseeland betritt, um dort an der U23-WM anzutreten, wird Sarah Koba dies als frischgebackene Europameisterin tun. Alle Augen werden auf der anderen Seite der Erdkugel auf die Werdenbergerin gerichtet sein, worin die 22-Jährige Vor- und Nachteile sieht: «Ich bin eine, die sich innerlich generell eher zu viel als zu wenig Druck macht. Ich werde also versuchen, die WM als Zugabe zur EM zu sehen, denn EM-Gold kann mir nun ja niemand mehr nehmen.» Koba weiss auch: «In die Top Drei zu fahren wäre ein Traum und zugleich ein Ding der Möglichkeit. Aber wenn man sich zu sehr auf einen solchen Gedanken versteift, kann der Schuss auch schnell einmal nach hinten losgehen und man ist Fünfte oder noch weiter hinter den Medaillen zurück.»

Gratulation, Sarah Koba!

02.08.06 -- www.buchs-sg.ch

Sarah Koba wurde am vergangenen Wochenende in Chies d'Alpago Moutainbike-Europameisterin bei den Frauen U23. In einem packenden Duell setzte sie sich gegen die Tschechin Tereza Hurikova durch. Die 23-Jährige Buchserin schloss im letzten langen Anstieg zur Junioren-Weltmeisterin von 2005 auf und distanzierte sie schliesslich noch um beinahe eine Minute.

Der Gemeinderat gratuliert Sarah Koba ganz herzlich zum grossartigen Ergebnis.

Sarah Koba holt EM-Goldmedaille

29.07.06 -- www.snowlife.ch

Herzliche Gratulation an Sarah, vom ganze BRIKO und SNOWLIFE Team

Die Schweiz feiert an den MTB-EM in Chies d'Alpago (It) durch Sarah Koba im erstmals ausgetragenen U23-Rennen der Frauen die zweite Goldmedaille. Koba gewann nach 24,9 km mit 50 Sekunden Vorsprung vor Tereza Hurikova aus Tschechien. Sarah Koba aus Buchs im Kanton SG hatte einen sehr guten Start und ging in einer vierköpfigen Spitzengruppe in den ersten langen Anstieg. In der Vorhut war Koba die Stärkste und konnte sich von ihren Begleiterinnen lösen. Hurikova folgte mit geringem Abstand von zehn Sekunden. In der dritten Runde schloss die Juniorenweltmeisterin von 2005 zu Koba auf und ging vorbei. Mehr als zehn Sekunden Vorsprung konnte Hurikova allerdings nicht mit in die vierte Runde nehmen. Am letzten langen Anstieg schloss Koba auf und ging vorbei. Hurikova bekannte im Ziel, immer müder geworden zu sein, so dass sie nicht mehr kontern konnte.

Sarah Koba holt sich U23 Schweizermeister Titel

16.07.2006 -- www.snowlife.ch

Ein ungefährdeter Start-Ziel-Sieg für Sarah an der Schweizermeisterschaft in Savognin. Sarah fährt jede Runde als Schnellste und gewinnt mit einem Vorsprung von fünfeinhalb Minuten auf die Zweitplatzierte. Wäre sie gleichzeitig auch bei den Damen gewertet worden, hätte es in dieser Kategorie für den 3. Rang gereicht. Bei den Junioren konnte Jan Koba einen weiteren Sieg feiern: Junior Mathias Flückiger, der fürs Team Koba fährt, holt sich mit viel Einsatz den Schweizermeister Titel vor seinem Herausforderer Patrik Gallati, der bis zwei Runden vor dem Ziel ein Kopf an Kopf Rennen mit Mathias gefahren ist. Weitere Platzierungen bei den Junioren: Simon Walder 15. Rang - Giancarlo Sax 19. Rang. Herren: Andreas Bruder 21. Rang

Mountainbiker holen dreimal Gold

29.07.2006 -- www.tagesanzeiger.ch

Auf Goldkurs: Sarah Koba.


Am zweiten Tag der Mountainbike-EM in Chies d'Alpago (It) holte das Schweizer Team die Goldmedaillen zwei bis vier: Sarah Koba gewann das erstmals ausgetragene U-23-Rennen der Frauen, Nino Schurter jenes der Männer. Mathias Flückiger setzte sich bei den Junioren durch.

Resultate

Nino Schurter (20) doppelte 24 Stunden nach dem Sieg mit der Staffel nach und wurde seiner Favoritenrolle im Rennen der Espoirs jederzeit gerecht. Der Junioren-Welt- und Europameister von 2004 setzte sich in der ersten Runde zusammen mit dem später weit zurückgefallenen Weltmeister Juri Trofimow (Russ) ab.

Am Ende kam Titelverteidiger Rudi van Houts (Ho) Schurter am nächsten. Der WM- Zweite Lukas Flückiger lag bis zur Rennhälfte auf Medaillenkurs, musste sich aber am Ende mit dem vierten Platz bescheiden.
Kobas Endspurt
Die 23-Jährige Sarah Koba aus dem St. Galler Rheintal setzte sich in einem packenden Duell gegen die Tschechin Tereza Hurikova durch. Die Schweizerin, die vor zwei Wochen in Savognin bereits die Premiere an den nationalen Meisterschaften für sich entschieden hatte, schloss erst im letzten langen Anstieg auf der letzten Runde zur Junioren-Weltmeisterin von 2005 auf und distanzierte sie schliesslich noch um beinahe eine Minute. Bronze sicherte sich die Italienerin Eva Lechner. Mit Nathalie Schneitter (6.) und Bettina Schmid (10.) klassierten sich zwei weitere Schweizerinnen in den Top Ten.

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Der Titelgewinn von Sarah Koba kam etwas überraschend. Die Tocher von Jan Koba, eines ehemaligen Radprofis und Inhabers einer Velofirma, galt schon als Juniorin als grosse Hoffnungsträgerin. Nach dem Wechsel in die Elite-Kategorie hatte Koba aber immer wieder Pech mit Verletzungen und Krankheiten. Dass im Hinblick auf diese Saison auch bei den Frauen eine Espoirs-Kategorie eingeführt wurde, erwies sich für die Buchserin als Glücksfall.
Zwei Medaillen bei den Junioren
Der neue Junioren-Europameister Mathias Flückiger aus Ochlenberg ist wie Sarah Koba Mitglied im Koba Racing Team. Der Bruder von Lukas Flückiger fährt erst seit einem Jahr Rennen, gewann aber sowohl im Radquer als auch mit dem Mountainbike auf Anhieb Junioren-SM-Gold.

Auf dem Weg zum EM-Titel verwies er den Franzosen Alexis Vuillermoz um fünf Sekunden auf den zweiten Platz. Flückiger und der drittklassierte Pascal Meyer (1:15 zurück) sprangen für Titelverteidiger Patrik Gallati (10.) und Martin Fanger (7.) in die Bresche, die im Vorjahr mit Gold und Silber ebenfalls für einen doppelten Schweizer Medaillengewinn gesorgt hatten. (ret/si)

Interview mit Sarah Koba

25.07.06 -- www.bike2b.de

Sarah Koba hat den zum ersten Mal ausgefahrenen Titel der U23-Meisterin in der Schweiz gewonnen. bike2b sprach mit ihr über diesen Erfolg und die anstehenden Highlights EM und WM.

bike2b: Sarah, in der Schweiz gab es erstmals den nationalen Titel in der U23-Kategorie der Damen. Wie fühlt man sich als erste Siegerin?
Sarah Koba: Das fühlt sich natürlich gut, sogar sehr gut an. Jeder Titel ist etwas ganz Spezielles, was einem niemand mehr nehmen kann.

bike2b: Hättest Du mit dem Erfolg gerechnet?
Sarah: Meisterschaften sind immer sehr spezielle Rennen, bei denen spezielle Athleten riesiges leisten können. Ich denke mein Umfeld hat daran geglaubt und gewusst, dass ich es kann. Ich selber war eher ein wenig skeptisch.

bike2b: Hast Du Deinen Meistertiel auch ausgiebig gefeiert?
Sarah: Ja. Meine Eltern haben eine Überraschungsparty organisiert, welche noch am selben Abend stattgefunden hat.

bike2b: Ändert sich dadurch für Dich und Deine Zukunft irgendetwas?
Sarah: Nein, das denke ich nicht. Ich werde so bleiben wie ich bin und meine Rennplanung ändert sich auch nicht dadurch.

bike2b: Als nächstes steht für Dich die EM in Italien auf dem Programm. Welche Ziele hast Du Dir dafür gesetzt?
Sarah: Bei so einem Rennen weiß man nie, was passiert. Da kann man sich schwer ein Ziel setzen. Aber eine Platzierung unter den ersten fünf wäre super.

bike2b: Wen siehst Du in der Favoritenrolle?
Sarah: Ich sehe keine klare Favoritin. Ich denke, dass ein paar Fahrerinnen das Potenzial besitzen, das Rennen für sich zu entscheiden. Darunter sehe ich Adelheid Morath, Tereza Hurikova, Eva Lechner und Osel Elisabeth.