Sarah Koba

Sarah Koba

Sarah Koba

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Ein Singletrail schlängelt sich als dünnes Zauberband durch die Wiese bis zum Waldrand und verliert sich im kühlen Gehölz, wo sich Licht und Schatten umgarnen. Wurzeln bedecken den Weg, verborgen darin liegt die perfekte Linie... Es ist ruhig. Nur das Surren des Freilaufs und meine Atemgeräusche dringen an mein Ohr. Der perfekte Moment.

Ein weiteres Jahr darf ich jeden Tag, jede Stunde und jede Minute an meinen Träumen arbeiten. So träume ich vom Tag X, ans perfekte Rennen, an dem ich die perfekte Linie auf den Wurzeln finde und den Berg hoch fliege. Ein Gefühl, ein Moment für welchen man Tag für Tag, Jahre lang arbeitet und einem bewusst wird, dass man das Richtige tut.

Es gibt, im Sport vielleicht deutlicher als sonst, bessere und schlechtere Zeiten. Schlechte kenn ich zur genüge. Ich weiss was es heisst der Gesundheit hinterher zu eilen, an sich zu arbeiten, zu kämpfen und für seine Träume zu leiden.

Aber lieber motiviere ich mich an den guten Zeiten, an der Erinnerung bei Titelkämpfen ganz oben zu stehen, an die Europameisterschaften in Alpago und an die Weltmeisterschaften an denen ich aufs Treppchen steigen durfte.

Für diese Momente lebe ich...

...und präsent im Hinterkopf, im Nebel der Träume stehen die olympischen Spiele von London.
Wo das Herz bei den blossen Gedanken schneller zu schlagen anfängt.

Auf gehts...

:-)

Sarah